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| author | Paul Buetow <paul@buetow.org> | 2008-08-10 22:53:18 +0000 |
|---|---|---|
| committer | Paul Buetow <paul@buetow.org> | 2008-08-10 22:53:18 +0000 |
| commit | d49b270484f0d1d069e4ad2300a6d99dbe10e0ba (patch) | |
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| parent | 4c9cf79770dddfe2b2e7d25ffa61b0116568eadf (diff) | |
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| -rw-r--r-- | LaTeX/chapters/introduction.tex | 12 |
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diff --git a/LaTeX/chapters/introduction.tex b/LaTeX/chapters/introduction.tex index 0ff4fd1..7cc65b3 100644 --- a/LaTeX/chapters/introduction.tex +++ b/LaTeX/chapters/introduction.tex @@ -25,7 +25,7 @@ Für das Grundverständnis werden im Folgenden einige Grundlagen erläutert. Eine V \label{fig:ClientServer} \end{figure} -Der Simulator basiert auf dem Client/Server Prinzip. Jeder Simulation besteht in der Regel aus einen teilnehmenden Client und einen Server, die miteinander über Nachrichten kommunizieren (Abbildung \ref{fig:ClientServer}). Bei komplexen Simulationen können auch mehrere Clients und/oder Server mitwirken. +Der Simulator basiert auf dem Client/Server-Prinzip. Jeder Simulation besteht in der Regel aus einen teilnehmenden Client und einen Server, die miteinander über Nachrichten kommunizieren (Abbildung \ref{fig:ClientServer}). Bei komplexen Simulationen können auch mehrere Clients und/oder Server mitwirken. \subsubsection{Prozesse und deren Rollen} @@ -39,6 +39,10 @@ In einem verteiltem System müssen Nachrichten verschickt werden können. Eine Nac In einer Simulation gibt es \textbf{genau eine} globale Uhr. Sie stellt die aktuelle und \textbf{immer korrekte} Zeit dar. Eine globale Uhr geht nie falsch. +Zudem besitzt jeder beteiligter Prozess eine eigene lokale Uhr. Sie stellt die aktuelle Zeit des jeweiligen Prozesses dar. Im Gegensatz zu der globalen Uhr können lokale Uhren eine falsche Zeit anzeigen. Wenn die Prozesszeit nicht global-korrekt ist (nicht der globalen Zeit gleicht beziehungsweise eine falsche Zeit anzeigt), dann wurde sie entweder im Laufe einer Simulation neu gestellt, oder sie geht wegen einer Uhrabweichung falsch. Die Uhrabweichung gibt an, um welchen Faktor die Uhr falsch geht. Hierauf wird später genauer eingegangen. + +Neben den normalen Uhren sind auch die Vektor-Zeitstempel sowie die logischen Uhren von Lamport von Interesse. Jeder Prozess besitzt zusätzlich einen Vektor-Zeitstempel für seine Vektorzeit, sowie einen Lamportzeitstempel für seine Lamportzeit. Für die Vektor- und Lamportzeiten gibt es hier, im Gegensatz zu der normalen Zeit, keine globalen äquivalente. Konkrete Beispiele zu den Lamport- und Vektorzeiten werden später anhand einer Simulation behandelt. + \begin{figure}[htbp] \centering \includegraphics{images/client-server-protokolle} @@ -46,13 +50,9 @@ In einer Simulation gibt es \textbf{genau eine} globale Uhr. Sie stellt die aktu \label{fig:ClientServerProtokolle} \end{figure} -Zudem besitzt jeder beteiligter Prozess eine eigene lokale Uhr. Sie stellt die aktuelle Zeit des jeweiligen Prozesses dar. Im Gegensatz zu der globalen Uhr können lokale Uhren eine falsche Zeit anzeigen. Wenn die Prozesszeit nicht global-korrekt ist (nicht der globalen Zeit gleicht beziehungsweise eine falsche Zeit anzeigt), dann wurde sie entweder im Laufe einer Simulation neu gestellt, oder sie geht wegen einer Uhrabweichung falsch. Die Uhrabweichung gibt an, um welchen Faktor die Uhr falsch geht. Hierauf wird später genauer eingegangen. - -Neben den normalen Uhren sind auch die Vektor-Zeitstempel sowie die logischen Uhren von Lamport von Interesse. Jeder Prozess besitzt zusätzlich einen Vektor-Zeitstempel für seine Vektorzeit, sowie einen Lamportzeitstempel für seine Lamportzeit. Für die Vektor- und Lamportzeiten gibt es hier, im Gegensatz zu der normalen Zeit, keine globalen äquivalente. Konkrete Beispiele zu den Lamport- und Vektorzeiten werden später anhand einer Simulation behandelt. - \subsubsection{Ereignisse} -Eine Simulation besteht aus der Hintereinanderausführung von endlich vielen Ereignissen. Beispielsweise kann es ein Ereignis geben, welches einen Prozess eine Nachricht verschicken lässt. Denkbar wäre auch ein Prozessabsturzereignis. Jedes Ereignis tritt zu einem bestimmten Zeitpunkt ein. Ereignisse mit selber Eintrittszeit werden vom Simulator direkt hintereinander ausgeführt. Den Anwendern des Simulators hindert dies jedoch nicht, da Ereignisse aus seiner Sicht parallel ausgeführt werden können. +Eine Simulation besteht aus der Hintereinanderausführung von endlich vielen Ereignissen. Beispielsweise kann es ein Ereignis geben, welches einen Prozess eine Nachricht verschicken lässt. Denkbar wäre auch ein Prozessabsturzereignis. Jedes Ereignis tritt zu einem bestimmten Zeitpunkt ein. Ereignisse mit selber Eintrittszeit werden vom Simulator direkt hintereinander ausgeführt. Den Anwendern des Simulators hindert dies jedoch nicht, da Ereignisse aus ihrer Sicht parallel ausgeführt werden. \subsubsection{Protokolle} |
