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| author | Paul Buetow <paul@buetow.org> | 2008-08-10 21:43:31 +0000 |
|---|---|---|
| committer | Paul Buetow <paul@buetow.org> | 2008-08-10 21:43:31 +0000 |
| commit | 4c9cf79770dddfe2b2e7d25ffa61b0116568eadf (patch) | |
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diff --git a/LaTeX/chapters/conclusion.tex b/LaTeX/chapters/conclusion.tex index c607e3e..65d719c 100644 --- a/LaTeX/chapters/conclusion.tex +++ b/LaTeX/chapters/conclusion.tex @@ -1,21 +1,21 @@ \chapter{Ausblick}
-Es wurde erfolgreich ein Simulator f\"{u}r die Simulation verteilter Systeme entwickelt. Der Simulatur hat bereits 10 implementierte Protokolle zur Auswahl eingebaut. Zudem steht dem Gebraucher ein sehr komfortables Protokoll-API zur Verf\"{u}gung, womit der Entwicklung neuer Protokolle quasi keine Grenzen gesetzt sind.
+Es wurde erfolgreich ein Simulator für die Simulation verteilter Systeme entwickelt. Der Simulator hat bereits 10 implementierte Protokolle zur Auswahl eingebaut. Zudem steht dem Gebraucher ein sehr komfortables Protokoll-API zur Verfügung, womit der Entwicklung neuer Protokolle quasi keine Grenzen gesetzt sind.
-Dar\"{u}ber hinaus verf\"{u}gt der Simulator \"{u}ber eine Vielzahl von sehr flexiblen Einstellungsm\"{o}glichkeiten. F\"{u}r jede Simulation lassen sich somit komplett andere Konfigurationen verwenden. Jeder beteiligte Prozess hat wiederum eigene lokale Einstellungen, wo sich auch jedes Protokoll f\"{u}r jeden Prozess separat einstellen l\"{a}ßt. Die Anzahl und Flexibilit\"{a}t der M\"{o}glichen Szenarien wird dadurch um einen sehr großen Faktor erweiert.
+Darüber hinaus verfügt der Simulator über eine Vielzahl von sehr flexiblen Einstellungsmöglichkeiten. Für jede Simulation lassen sich somit komplett andere Konfigurationen verwenden. Jeder beteiligte Prozess hat wiederum eigene lokale Einstellungen, wo sich auch jedes Protokoll für jeden Prozess separat einstellen läßt. Die Anzahl und Flexibilität der Möglichen Szenarien wird dadurch um einen sehr großen Faktor erweitert.
-Mit dem Ereigniseditor gibt es eine komfortable M\"{o}glichkeit eigene Szenarien zu programmieren um sie anschließend zu Simulieren. Hierbei kann entweder auf die bereits enthaltenen Protokolle- oder auf selbst implementierte Protokolle zugegriffen werden. Alle Dazugeh\"{o}rigen Einstellungen und programmierten Ereignisse lassen sich vom Gebraucher f\"{u}r eine sp\"{a}tere Wiederverwendung platformunabh\"{a}ngig abspeichern. Somit k\"{o}nnen auch abgespeicherte Szenarien beispielsweise an Komilitonen weitergegeben werden oder f\"{u}r eine sp\"{a}tere Pr\"{a}sentierung zwischengespeichert werden. Mit dem Loggfilter lassen sich mithilfe von regul\"{a}ren Ausdr\"{u}cken nur die relevanten Loggnachrichten anzeigen, was die Analyse einer Simulation erheblich vereinfacht. Weitere Funktionalit\"{a}ten wie Lamport- und Vektor-Zeitstempel sowie Anti-Aliasing runden den Simulator ab.
+Mit dem Ereigniseditor gibt es eine komfortable Möglichkeit eigene Szenarien zu programmieren um sie anschließend zu Simulieren. Hierbei kann entweder auf die bereits enthaltenen Protokolle- oder auf selbst implementierte Protokolle zugegriffen werden. Alle Dazugehörigen Einstellungen und programmierten Ereignisse lassen sich vom Gebraucher für eine spätere Wiederverwendung plattformunabhängig abspeichern. Somit können auch abgespeicherte Szenarien beispielsweise an Kommilitonen weitergegeben werden oder für eine spätere Präsentierung zwischengespeichert werden. Mit dem Loggfilter lassen sich mithilfe von regulären Ausdrücken nur die relevanten Loggnachrichten anzeigen, was die Analyse einer Simulation erheblich vereinfacht. Weitere Funktionalitäten wie Lamport- und Vektor-Zeitstempel sowie Anti-Aliasing runden den Simulator ab.
-Durch den objektorientierten Aufbau ist der Simulator relativ einfach erweiterbar, was nicht nur das Protokoll-API betrifft. H\"{a}tte f\"{u}r diese Diplomarbeit noch mehr Zeit zur Verf\"{u}gung gestanden, dann k\"{o}nnten einige der folgenden Funktionen (hier in alphanumerisch sortierten Reihenfolge aufgelistet) auch eingebaut worden sein:
+Durch den objektorientierten Aufbau ist der Simulator relativ einfach erweiterbar, was nicht nur das Protokoll-API betrifft. Hätte für diese Diplomarbeit noch mehr Zeit zur Verfügung gestanden, dann könnten einige der folgenden Funktionen (hier in alphanumerisch sortierten Reihenfolge aufgelistet) auch eingebaut worden sein:
\begin{itemize}
\setlength{\itemsep}{-2mm}
- \item Die Simulationsdauer beliebig lang machen k\"{o}nnen. Dazu m\"{u}sste \textit{VSSimulatorVisualisation} entlang der Zeitachse scrollbar gemacht werden, sodass der Benutzer f\"{u}r eine nachtr\"{a}gliche Betrachtung des Simulationsverlaufes zu jeder beliebigen Position zur\"{u}ckspringen kann.
- \item Eine Zoomfunktion f\"{u}r die Simulationsvisualisierung einbauen.
- \item Im Ereigniseditor selbst auch periodische Ereignisse programmierbar machen. Bisher kann nur jedes Ereignis separat programmiert werden oder auf Protokoll-Interne Wecker zur\"{u}ckgegriffen werden.
- \item Lamport- und Vektor-Zeitstempel als Ereigniseintrittskriterien verwenden k\"{o}nnen.
- \item Weitere Funktionalit\"{a}ten einbauen wie zum Beispiel das Anklicken einer Nachrichtenlinie, was zu einer Nachicht alle verf\"{u}gbaren Informationen anzeigt und diese gegebenenfalls vom Benutzer editiert werden k\"{o}nnen.
- \item Tiefere Schichten des OSI-Referenzmodells simulieren k\"{o}nnen, wie zum Beispiel TCP, UDP, IP, ...
+ \item Die Simulationsdauer beliebig lang machen können. Dazu müsste \textit{VSSimulatorVisualisation} entlang der Zeitachse scrollbar gemacht werden, sodass der Benutzer für eine nachträgliche Betrachtung des Simulationsverlaufes zu jeder beliebigen Position zurückspringen kann.
+ \item Eine Zoomfunktion für die Simulationsvisualisierung einbauen.
+ \item Im Ereigniseditor selbst auch periodische Ereignisse programmierbar machen. Bisher kann nur jedes Ereignis separat programmiert werden oder auf Protokoll-Interne Wecker zurückgegriffen werden.
+ \item Lamport- und Vektor-Zeitstempel als Ereigniseintrittskriterien verwenden können.
+ \item Weitere Funktionalitäten einbauen wie zum Beispiel das Anklicken einer Nachrichtenlinie, was zu einer Nachricht alle verfügbaren Informationen anzeigt und diese gegebenenfalls vom Benutzer editiert werden können.
+ \item Tiefere Schichten des OSI-Referenzmodells simulieren können, wie zum Beispiel TCP, UDP, IP, ...
\end{itemize}
-Da der Simulator h\"{o}chstwahrscheinlich unter einer Open Source Lizenz freigegeben wird, und ich mich selbst sehr f\"{u}r die Entwicklung und Anwendung von Open Source Software interessiere, werden die einen oder anderen Funktionen nachtr\"{a}glich eingebaut werden. Komilitonen werden auch herzlich dazu eingeladen sein sich an diesem Software-Projekt zu beteiligen. Als Vorbild sei hier der CPU-Simulator M32, der von Prof. Oßmann an der Fachhochschule Aachen entwickelt wurde, genannt. Hier existieren bereits einige Erweiterungen und Verbesserungen der Ursprungsversion, die von den Studenten angefertigt wurden. F\"{u}r die Entwicklung/Erweiterung wurde keine properit\"{a}re Software verwendet, sodass jeder kostenlosen Zugriff auf die dazugeh\"{o}rigen Tools h\"{a}tte.
+Da der Simulator höchstwahrscheinlich unter einer Open Source Lizenz freigegeben wird, und ich mich selbst sehr für die Entwicklung und Anwendung von Open Source Software interessiere, werden die einen oder anderen Funktionen nachträglich eingebaut werden. Kommilitonen werden auch herzlich dazu eingeladen sein sich an diesem Software-Projekt zu beteiligen. Als Vorbild sei hier der CPU-Simulator M32, der von Prof. Oßmann an der Fachhochschule Aachen entwickelt wurde, genannt. Hier existieren bereits einige Erweiterungen und Verbesserungen der Ursprungsversion, die von den Studenten angefertigt wurden. Für die Entwicklung/Erweiterung wurde keine proprietäre Software verwendet, sodass jeder kostenlosen Zugriff auf die dazugehörigen Tools hätte.
diff --git a/LaTeX/chapters/implementierung.tex b/LaTeX/chapters/implementierung.tex index 9b4379e..8d281ce 100644 --- a/LaTeX/chapters/implementierung.tex +++ b/LaTeX/chapters/implementierung.tex @@ -1,24 +1,24 @@ \chapter{Die Implementierung}
-In diesem Kapitel wird auf die Implementierung des Simulators eingegangen. Der Simulator wurde in der Programmiersprache Java entwickelt. Bei der Betrachtung der Zielgruppe wird klar, dass Java f\"{u}r die gestellte Aufgabe die geigneste Programmiersprache ist. Der Simulator ist somit auf jeder Platform verf\"{u}gbar, f\"{u}r die es die JRE (Java Runtime Environment) gibt und erstreckt sich somit \"{u}ber alle g\"{a}ngigen Betriebssysteme. Da an der Fachhochschule Aachen auch Java gelehrt wird, sollten hier die meisten Studenten auch eigene Erweiterungen, wie eigene Protokolle, entwerfen k\"{o}nnen. Der Simulator wurde mit dem derzeit aktuellsten Java SDK (Software Development Kit) in der Version 6 (1.6) entwickelt.
+In diesem Kapitel wird auf die Implementierung des Simulators eingegangen. Der Simulator wurde in der Programmiersprache Java entwickelt. Bei der Betrachtung der Zielgruppe wird klar, dass Java für die gestellte Aufgabe die geeignetste Programmiersprache ist. Der Simulator ist somit auf jeder Plattform verfügbar, für die es die JRE (Java Runtime Environment) gibt und erstreckt sich somit über alle gängigen Betriebssysteme. Da an der Fachhochschule Aachen auch Java gelehrt wird, sollten hier die meisten Studenten auch eigene Erweiterungen, wie eigene Protokolle, entwerfen können. Der Simulator wurde mit dem derzeit aktuellsten Java SDK (Software Development Kit) in der Version 6 (1.6) entwickelt.
\begin{table}
\fbox{
\begin{tabular}{l|l}
\textbf{Paketname} & \textbf{Beschreibung} \\
\hline
- \textit{core} & Klassen f\"{u}r Prozesse und Nachrichten\\
- \textit{core.time} & Klassen f\"{u}r Zeitformate\\
- \textit{events} & Basisklassen f\"{u}r Ereignisse\\
+ \textit{core} & Klassen für Prozesse und Nachrichten\\
+ \textit{core.time} & Klassen für Zeitformate\\
+ \textit{events} & Basisklassen für Ereignisse\\
\textit{events.implementations} & Implementierungen von Ereignissen\\
\textit{events.internal} & Implementierungen von internen Ereignissen\\
- \textit{exceptions} & Klassen f\"{u}r Fehlerbehandlungen\\
- \textit{prefs} & Klassen f\"{u}r die Einstellungen\\
- \textit{prefs.editors} & Klassen f\"{u}r die Editoren\\
- \textit{protocols} & Basisklassen f\"{u}r Protokolle\\
+ \textit{exceptions} & Klassen für Fehlerbehandlungen\\
+ \textit{prefs} & Klassen für die Einstellungen\\
+ \textit{prefs.editors} & Klassen für die Editoren\\
+ \textit{protocols} & Basisklassen für Protokolle\\
\textit{protocols.implementations} & Implementierungen von Protokollen\\
- \textit{serialize} & Helferklassen f\"{u}r die Serialisierung von Simulationen\\
- \textit{simulator} & Klassen f\"{u}r die GUI und die Visualisierung\\
+ \textit{serialize} & Helferklassen für die Serialisierung von Simulationen\\
+ \textit{simulator} & Klassen für die GUI und die Visualisierung\\
\textit{utils} & Diverse Helferklassen\\
\end{tabular}
}
@@ -26,15 +26,15 @@ In diesem Kapitel wird auf die Implementierung des Simulators eingegangen. Der S \label{tb:Pakete}
\end{table}
-Da es sonst den Rahmen sprengen w\"{u}rde, soll im Folgenden der komplette Quelltext nicht bis in das letzte Detail behandelt werden. Der Quelltext erstreckt sich n\"{a}mlich, einschließlich Kommentare, auf \"{u}ber 15.000 Zeilen und \"{u}ber 61 Dateien. Zudem ist die generierte Quelltext-Dokumentation (Javadoc) \"{u}ber 2MB groß. Alle folgenden UML-Diagramme stellen aufgrund der \"{U}bersichtlichkeit lediglich die wesentlichen Dinge dar. Alle Details lassen sich im Quelltext und der dazugeh\"{o}rigen Dokumentation einsehen. Die Paketstruktur des Quelltextes ist in Tabelle \ref{tb:Pakete} in alphanumerischer Reihenfolge aufgef\"{u}hrt.
+Da es sonst den Rahmen sprengen würde, soll im Folgenden der komplette Quelltext nicht bis in das letzte Detail behandelt werden. Der Quelltext erstreckt sich nämlich, einschließlich Kommentare, auf über 15.000 Zeilen und über 61 Dateien. Zudem ist die generierte Quelltext-Dokumentation (Javadoc) über 2MB groß. Alle folgenden UML-Diagramme stellen aufgrund der Übersichtlichkeit lediglich die wesentlichen Dinge dar. Alle Details lassen sich im Quelltext und der dazugehörigen Dokumentation einsehen. Die Paketstruktur des Quelltextes ist in Tabelle \ref{tb:Pakete} in alphanumerischer Reihenfolge aufgeführt.
\section{Einstellungen und Editoren}
-Eine Simulation ist von einer Vielzahl von Einstellungen abh\"{a}ngig. Da auf diese Einstellungen in den weiteren Teilkapitel sets zur\"{u}ckgegriffen wird, macht es Sinn die dazugeh\"{o}rigen Klassen zuerst zu betrachten.
+Eine Simulation ist von einer Vielzahl von Einstellungen abhängig. Da auf diese Einstellungen in den weiteren Teilkapitel stets zurückgegriffen wird, macht es Sinn die dazugehörigen Klassen zuerst zu betrachten.
\subsection{Einstellungsobjekte}
-Auf Abbilung \ref{fig:PackagePrefs} ist der Aufbau des Pakets \textit{prefs} zu sehen. In einer Instanz der Klasse \textit{VSPrefs} lassen sich viele verschiedene Daten als Variablen f\"{u}r eine sp\"{a}tere Verwendung dynamisch ablegen und stellt somit einen Container f\"{u}r diese Daten dar. In einem \textit{VSPrefs}-Objekt speichert der Simulator alle seine Einstellungen ab. Zudem besitzt jedes Prozessobjekt und jedes Ereignisobjekt f\"{u}r lokale Einstellungen seine eigene Instanz von \textit{VSPrefs}. Sp\"{a}ter wird noch erkl\"{a}rt, dass Protokollobjekte auch als Ereignisse eingesetzt werden. Somit k\"{o}nnen Protokolleinstellungen auch in ein \textit{VSPrefs}-Objekt abgespeichert werden. Selbst Nachrichtenobjekte besitzt hiervon eine eigene Instanz, wobei hier die zu verschickenden Daten abgelegt werden k\"{o}nnen.
+Auf Abbildung \ref{fig:PackagePrefs} ist der Aufbau des Pakets \textit{prefs} zu sehen. In einer Instanz der Klasse \textit{VSPrefs} lassen sich viele verschiedene Daten als Variablen für eine spätere Verwendung dynamisch ablegen und stellt somit einen Container für diese Daten dar. In einem \textit{VSPrefs}-Objekt speichert der Simulator alle seine Einstellungen ab. Zudem besitzt jedes Prozessobjekt und jedes Ereignisobjekt für lokale Einstellungen seine eigene Instanz von \textit{VSPrefs}. Später wird noch erklärt, dass Protokollobjekte auch als Ereignisse eingesetzt werden. Somit können Protokolleinstellungen auch in ein \textit{VSPrefs}-Objekt abgespeichert werden. Selbst Nachrichtenobjekte besitzt hiervon eine eigene Instanz, wobei hier die zu verschickenden Daten abgelegt werden können.
\begin{figure}[h]
\centering
@@ -43,11 +43,11 @@ Auf Abbilung \ref{fig:PackagePrefs} ist der Aufbau des Pakets \textit{prefs} zu \label{fig:PackagePrefs}
\end{figure}
-Jede Variable besteht aus einen Datentypen, einen Variablenamen und einer optionalen Beschreibung sowie einen Wert. Einige Datentypen unterst\"{u}tzen auch die Angabe von Minimum- und Maximumwerten (zum Beispiel besteht eine Prozentangabe aus einen Integerwert zwischen \textit{0} und \textit{100}), was mithilfe der \textit{VSPrefsRestriction}-Klasse implementiert wird. Da man beispielsweise bei Prozent ein \textit{\%} und bei Millisekunden ein \textit{ms} hinter der Variable sehen m\"{o}chte, kann f\"{u}r jede Variable auch ein optionaler Einheiten-String abgespeichert werden.
+Jede Variable besteht aus einen Datentypen, einen Variablennamen und einer optionalen Beschreibung sowie einen Wert. Einige Datentypen unterstützen auch die Angabe von Minimal- und Maximalwerten (zum Beispiel besteht eine Prozentangabe aus einen Integerwert zwischen \textit{0} und \textit{100}), was mithilfe der \textit{VSPrefsRestriction}-Klasse implementiert wird. Da man beispielsweise bei Prozent ein \textit{\%} und bei Millisekunden ein \textit{ms} hinter der Variable sehen möchte, kann für jede Variable auch ein optionaler Einheiten-String abgespeichert werden.
-Eine Variablenbeschreibung wird f\"{u}r die Darstellung im GUI verwendet, w\"{a}hrend der Variablenname eher f\"{u}r die interne Verwendung vom Simulator verwendet wird. Zum Beispiel hat die Variable \textit{message.prob.outage} (Verlustwahrscheinlichkeit einer Nachricht) die Variablenbeschreibung ``Nachrichtenverlustw'keit''. Wenn f\"{u}r eine Variable keine Beschreibung existiert so wird, wie auf Abbildung \ref{fig:SimulationseinstellungenExperten} anhand der Farbvariablen schon gesehen wurde, f\"{u}r die Anzeige einer Variable der Datentyp und der Variablenname verwendet. Variablennamen verwenden die auf Tabelle \ref{tb:VariablenPrefixe} angegebenen Prefixkonventionen. Alle verf\"{u}gbaren Typen wurden bereits in Tabelle \ref{tb:VariablenDatentypen} aufgelistet. \textit{VSPrefs} stellt f\"{u}r alle Variablentypen entsprechende Zugriffsmethoden zur Verf\"{u}gung.
+Eine Variablenbeschreibung wird für die Darstellung im GUI verwendet, während der Variablenname eher für die interne Verwendung vom Simulator verwendet wird. Zum Beispiel hat die Variable \textit{message.prob.outage} (Verlustwahrscheinlichkeit einer Nachricht) die Variablenbeschreibung ``Nachrichtenverlustw'keit''. Wenn für eine Variable keine Beschreibung existiert so wird, wie auf Abbildung \ref{fig:SimulationseinstellungenExperten} anhand der Farbvariablen schon gesehen wurde, für die Anzeige einer Variable der Datentyp und der Variablenname verwendet. Variablennamen verwenden die auf Tabelle \ref{tb:VariablenPrefixe} angegebenen Prefixkonventionen. Alle verfügbaren Typen wurden bereits in Tabelle \ref{tb:VariablenDatentypen} aufgelistet. \textit{VSPrefs} stellt für alle Variablentypen entsprechende Zugriffsmethoden zur Verfügung.
-Im Folgenden werden nicht alle exisierenden Methoden aufgelistet, da diese auch in der Quelltext-Dokumentation eingesehen werden k\"{o}nnen. Die Methoden werden nun nur anhand des Integer-Datentyps verdeutlicht. F\"{u}r alle anderen Typen gilt fast alles analog. F\"{u}r Integer stehen in \textit{VSPrefs} folgende Methoden zur Verf\"{u}gung:
+Im Folgenden werden nicht alle existierenden Methoden aufgelistet, da diese auch in der Quelltext-Dokumentation eingesehen werden können. Die Methoden werden nun nur anhand des Integer-Datentyps verdeutlicht. Für alle anderen Typen gilt fast alles analog. Für Integer stehen in \textit{VSPrefs} folgende Methoden zur Verfügung:
\begin{itemize}
\setlength{\itemsep}{-2mm}
@@ -73,34 +73,34 @@ Im Folgenden werden nicht alle exisierenden Methoden aufgelistet, da diese auch \hline
\textit{col} & Farbvariablen & \textit{Color: col.background = Color-Objekt}\\
\textit{div} & Diverse versteckte Variablen & \textit{Integer: div.window.loggsize = 300} \\
- \textit{keyevent} & Variablen, die Tastaturk\"{u}rzel definieren & \textit{Integer: keyevent.close = KeyEvent.VK\_C} \\
+ \textit{keyevent} & Variablen, die Tastaturkürzel definieren & \textit{Integer: keyevent.close = KeyEvent.VK\_C} \\
\textit{lang} & Variablen, die Text beinhalten & \textit{String: lang.activate = aktivieren}\\
\textit{message} & Variablen, die Nachrichten betreffen & \textit{Integer: message.prob.outage = 0}\\
\textit{process} & Variablen, die Prozesse betreffen & \textit{Integer: process.prob.crash = 0}\\
\textit{sim} & Allgemeine Simulationsvariablen & \textit{Integer: sim.process.num = 3}\\
\end{tabular}
}
- \caption{Konventionen f\"{u}r Variablennamen-Prefixe in \textit{VSDefautPrefs}}
+ \caption{Konventionen für Variablennamen-Präfixe in \textit{VSDefautPrefs}}
\label{tb:VariablenPrefixe}
\end{table}
-Hierbei stellt \textit{key} den Variablennamen- und \textit{val} den Variablenwert dar. \textit{descr} ist eine optionale Variablenbeschreibung. Es k\"{o}nnen sowohl Java's Integer-Objekte, als auch Java's primitiver Integer-Typ \textit{int} verwendet werden. Ein \textit{int}-Wert wird intern allerdings als Integer-Objekt abgespeichert (f\"{u}r eine sp\"{a}tere Serialisierung, mehr dazu aber sp\"{a}ter) und macht somit keinen großen Unterschied. Die Methode \textit{getIntegerKeySet} gibt alle vorhandenen Integer-Variablennamen (\textit{key}s) als \textit{Set} zur\"{u}ck.
+Hierbei stellt \textit{key} den Variablennamen- und \textit{val} den Variablenwert dar. \textit{descr} ist eine optionale Variablenbeschreibung. Es können sowohl Java's Integer-Objekte, als auch Java's primitiver Integer-Typ \textit{int} verwendet werden. Ein \textit{int}-Wert wird intern allerdings als Integer-Objekt abgespeichert (für eine spätere Serialisierung, mehr dazu aber später) und macht somit keinen großen Unterschied. Die Methode \textit{getIntegerKeySet} gibt alle vorhandenen Integer-Variablennamen (\textit{key}s) als \textit{Set} zurück.
-\textit{VSPrefs} bietet auch eine Reihe von \textit{initInteger}-Methoden an, welche sich von den \textit{setInteger}-Methoden dadurch unterscheiden, dass sie eine Variable nur einen Wert zuweisen, wenn sie vorher noch nicht initialisiert wurde, was durch \textit{setInteger} oder \textit{initInteger} selbst geschehen sein kann. Eine komplette \"{U}bersicht aller Methoden (auch f\"{u}r andere Datentypen) gibt es in der Quelltext-Dokumentation.
+\textit{VSPrefs} bietet auch eine Reihe von \textit{initInteger}-Methoden an, welche sich von den \textit{setInteger}-Methoden dadurch unterscheiden, dass sie eine Variable nur einen Wert zuweisen, wenn sie vorher noch nicht initialisiert wurde, was durch \textit{setInteger} oder \textit{initInteger} selbst geschehen sein kann. Eine komplette Übersicht aller Methoden (auch für andere Datentypen) gibt es in der Quelltext-Dokumentation.
-\textit{VSPrefs} speichert alle Integervariablen in einem \textit{HashMap<String,Integer>}-Objekt ab, wobei der String-Wert den Variablenamen \textit{key} angibt. F\"{u}r die Beschreibung \textit{descr}, den Einheiten-String \textit{unit} sowie m\"{o}glichen Minimum- und Maximumwerte werden separate Instanzen von \textit{HashMap} verwendet. Da alle \textit{HashMap}-Objekte synchronisiert sind, k\"{o}nnen alle Methoden von verschiednenen Threads gleichzeitig verwendet werden.
+\textit{VSPrefs} speichert alle Integervariablen in einem \textit{HashMap<String,Integer>}-Objekt ab, wobei der String-Wert den Variablennamen \textit{key} angibt. Für die Beschreibung \textit{descr}, den Einheiten-String \textit{unit} sowie möglichen Minimal- und Maximalwerte werden separate Instanzen von \textit{HashMap} verwendet. Da alle \textit{HashMap}-Objekte synchronisiert sind, können alle Methoden von verschiednenen Threads gleichzeitig verwendet werden.
-\textit{VSSerializablePrefs} implementiert das Interface \textit{VSSerializable} und kann somit alle enthaltenen Daten in eine Datei abspeichern beziehungsweiseladen. Auf die Serialisierung und Deserialisierung von Simulationen wird sp\"{a}ter genauer eingegangen.
+\textit{VSSerializablePrefs} implementiert das Interface \textit{VSSerializable} und kann somit alle enthaltenen Daten in eine Datei abspeichern beziehungsweise laden. Auf die Serialisierung und Deserialisierung von Simulationen wird später genauer eingegangen.
-Die Klasse \textit{VSDefaultPrefs} erweitert \textit{VSSerializablePrefs} und initialisiert bei Instanzierung automatisch alle verf\"{u}gbaren Simulationsvariablen mit ihren Standardwerten. Dort sind auch alle Spracheinstellungen abgelegt. Sollte jemand den Simulator in eine andere Sprache, zum Beispiel ins Englische, \"{u}bersetzen wollen, so muß er lediglich diese Datei und die Protokoll-Klassen (mehr dazu sp\"{a}ter) editieren. Die Spracheinstellungen sind n\"{a}mlich in einem \textit{VSPrefs}--Objekt als versteckte String-Variablen abgespeichert. Spracheinstellungen f\"{u}r Protokolle wurden in den Protokollklassen direkt angegeben, da dies mehr Komfort f\"{u}r den Protokollentwickler bietet und f\"{u}r jede neue Textausgabe nicht st\"{a}ndig \textit{VSDefaultPrefs.java} editiert werden muss.
+Die Klasse \textit{VSDefaultPrefs} erweitert \textit{VSSerializablePrefs} und initialisiert bei Instantiierung automatisch alle verfügbaren Simulationsvariablen mit ihren Standardwerten. Dort sind auch alle Spracheinstellungen abgelegt. Sollte jemand den Simulator in eine andere Sprache, zum Beispiel ins Englische, übersetzen wollen, so muß er lediglich diese Datei und die Protokoll-Klassen (mehr dazu später) editieren. Die Spracheinstellungen sind nämlich in einem \textit{VSPrefs}--Objekt als versteckte String-Variablen abgespeichert. Spracheinstellungen für Protokolle wurden in den Protokollklassen direkt angegeben, da dies mehr Komfort für den Protokollentwickler bietet und für jede neue Textausgabe nicht ständig \textit{VSDefaultPrefs.java} editiert werden muss.
Alle Variablen die als Prefix \textit{lang}, \textit{keyevent}, \textit{div} oder \textit{col} im Namen tragen, sind versteckte Variablen und werden in einem Editor nicht angezeigt. Im Expertenmodus sind hingegen nur Variablen die mit \textit{lang} und \textit{keyevent} beginnen versteckt. Somit lassen sich im Expertenmodus weitere Variablen vom Anwender editieren.
\subsection{Editorobjekte}
-Wie Variablen intern abgespeichert werden ist bereits bekannt. F\"{u}r das Editieren der Variablen werden Editor-Objekte verwendet. Auf Abbildung \ref{fig:PackagePrefsEditors} ist die Klassenstruktur des dazugeh\"{o}rigen Paketes \textit{prefs.editors} angegeben.
+Wie Variablen intern abgespeichert werden ist bereits bekannt. Für das Editieren der Variablen werden Editor-Objekte verwendet. Auf Abbildung \ref{fig:PackagePrefsEditors} ist die Klassenstruktur des dazugehörigen Paketes \textit{prefs.editors} angegeben.
-Die Basis eines Editors stellt die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEditor} dar, dem ein \textit{VSPrefs} Objekt zum Editieren \"{u}bergeben wird. Ein Editor stellt alle verf\"{u}gbaren nicht-versteckten Variablen des \textit{VSPrefs}-Objektes im GUI dar und bietet gleichzeitig die M\"{o}glichkeit alle Variablen dar\"{u}ber zu editieren an. F\"{u}r das Editieren von Farbwerten wird auf \textit{VSColorChooser} zur\"{u}ckgegriffen. Die Klasse \textit{VSEditorTable} ist f\"{u}r das \textit{JTable}-Objekt aus Java's Swing-Bibliothek zust\"{a}ndig, welches bei der graphischen Darstellung aller Variablen eingesetzt wird. Die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractBetterEditor} wurde, wegen der \"{U}bersicht, als Zwischenschritt eingef\"{u}gt.
+Die Basis eines Editors stellt die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEditor} dar, dem ein \textit{VSPrefs} Objekt zum Editieren übergeben wird. Ein Editor stellt alle verfügbaren nicht-versteckten Variablen des \textit{VSPrefs}-Objektes im GUI dar und bietet gleichzeitig die Möglichkeit alle Variablen darüber zu editieren an. Für das Editieren von Farbwerten wird auf \textit{VSColorChooser} zurückgegriffen. Die Klasse \textit{VSEditorTable} ist für das \textit{JTable}-Objekt aus Java's Swing-Bibliothek zuständig, welches bei der graphischen Darstellung aller Variablen eingesetzt wird. Die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractBetterEditor} wurde, wegen der Übersicht, als Zwischenschritt eingefügt.
\begin{figure}[h]
\centering
@@ -109,13 +109,13 @@ Die Basis eines Editors stellt die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEditor} da \label{fig:PackagePrefsEditors}
\end{figure}
-Die Klasse \textit{VSSimulatorEditor} dient f\"{u}r das Editieren der globalen Simulationseinstellungen und \textit{VSProcessEditor} f\"{u}r das Editieren der Prozesseinstellungen sowie der dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen. Da diese beiden Klassen von \textit{VSAbstractBetterEditor} erben, k\"{o}nnen sie mithilfe von \textit{VSEditorFrame} in einem separaten Fenster angezeigt werden. Alternativ k\"{o}nnen die Editoren auch in der Sidebar im Tab ``Variablen'' angezeigt werden. Auf Abbildung \ref{fig:Simulationseinstellungen} wurde bereits ein \textit{VSEditorFrame} in Aktion gesehen. Auf Abbildung \ref{fig:NeueSimulationVariablen} wurde hingegen ein Prozesseditor in der Sidebar ge\"{o}ffnet. F\"{u}r Protokolle gibt es keine separate Editor-Klasse, da sie bereits vom Prozesseditor aus editiert werden k\"{o}nnen. Dabei iteriert der Prozesseditor \"{u}ber alle f\"{u}r den jeweiligen Prozess verf\"{u}gbaren Protokollobjekte und f\"{u}gt deren Variablen zus\"{a}tzlich in den Prozesseditor ein. Somit erscheinen die Prozess- und die dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen im selben Editor und bieten dem Benutzer so eine bessere \"{U}bersicht.
+Die Klasse \textit{VSSimulatorEditor} dient für das Editieren der globalen Simulationseinstellungen und \textit{VSProcessEditor} für das Editieren der Prozesseinstellungen sowie der dazugehörigen Protokollvariablen. Da diese beiden Klassen von \textit{VSAbstractBetterEditor} erben, können sie mithilfe von \textit{VSEditorFrame} in einem separaten Fenster angezeigt werden. Alternativ können die Editoren auch in der Sidebar im Tab ``Variablen'' angezeigt werden. Auf Abbildung \ref{fig:Simulationseinstellungen} wurde bereits ein \textit{VSEditorFrame} in Aktion gesehen. Auf Abbildung \ref{fig:NeueSimulationVariablen} wurde hingegen ein Prozesseditor in der Sidebar geöffnet. Für Protokolle gibt es keine separate Editor-Klasse, da sie bereits vom Prozesseditor aus editiert werden können. Dabei iteriert der Prozesseditor über alle für den jeweiligen Prozess verfügbaren Protokollobjekte und fügt deren Variablen zusätzlich in den Prozesseditor ein. Somit erscheinen die Prozess- und die dazugehörigen Protokollvariablen im selben Editor und bieten dem Benutzer so eine bessere Übersicht.
\section{Ereignisse}
\subsection{Funktionsweise von Ereignissen}
-F\"{u}r jedes Ereignis existiert eine dazugeh\"{o}rige Klasse, welche die auszuf\"{u}hrenden Aktionen implementiert. Eine Instanz davon wird f\"{u}r eine sp\"{a}tere Ausf\"{u}hrung dem Task-Manager \"{u}bergeben. Auf den Task-Manager wird sp\"{a}ter noch genauer eingegangen.
+Für jedes Ereignis existiert eine dazugehörige Klasse, welche die auszuführenden Aktionen implementiert. Eine Instanz davon wird für eine spätere Ausführung dem Task-Manager übergeben. Auf den Task-Manager wird später noch genauer eingegangen.
\begin{figure}[h]
\centering
\includegraphics[width=13.5cm]{images/events}
@@ -123,58 +123,58 @@ F\"{u}r jedes Ereignis existiert eine dazugeh\"{o}rige Klasse, welche die auszuf \label{fig:PackageEvents}
\end{figure}
-Jedes programmierbare Ereignis muß, bevor es vom Simulator verwendet werden kann, in der statischen Klasse \textit{VSRegisteredEvents} registriert werden. Da sich die Anzahl der verf\"{u}gbaren Ereignisklassen des Simulators bei Laufzeit nicht \"{a}ndert, gibt es keine Instanzen von \textit{VSRegisteredEvents}. Alle Methoden und Klassenattribute sind hier statisch. Wenn beispielsweise eigene Ereignisse implementiert werden, dann m\"{u}ssen alle neuen Ereignisse per Hand in die Datei \textit{VSRegisteredEvents.java} \"{u}bernommen- und der Simulator neu kompiliert werden.
+Jedes programmierbare Ereignis muß, bevor es vom Simulator verwendet werden kann, in der statischen Klasse \textit{VSRegisteredEvents} registriert werden. Da sich die Anzahl der verfügbaren Ereignisklassen des Simulators bei Laufzeit nicht ändert, gibt es keine Instanzen von \textit{VSRegisteredEvents}. Alle Methoden und Klassenattribute sind hier statisch. Wenn beispielsweise eigene Ereignisse implementiert werden, dann müssen alle neuen Ereignisse per Hand in die Datei \textit{VSRegisteredEvents.java} übernommen- und der Simulator neu kompiliert werden.
In der Implementierung wird zwischen drei Haupttypen von Ereignissen unterschieden, die jeweils in verschiedenen Paketen liegen (Abbildung \ref{fig:PackageEvents}):
\begin{enumerate}
- \item \textit{events.implementations}: In diesem Paket befinden sich alle Ereignisse, die ohne weitere Spezialbehanldung vom Simulator eingesetzt werden k\"{o}nnen und vom Benutzer direkt im Ereigniseditor programmierbar sind.
+ \item \textit{events.implementations}: In diesem Paket befinden sich alle Ereignisse, die ohne weitere Spezialbehandlung vom Simulator eingesetzt werden können und vom Benutzer direkt im Ereigniseditor programmierbar sind.
\begin{itemize}
- \item \textit{VSProcessCrashEvent}: Dieses Ereignis l\"{a}sst den dazugeh\"{o}rigen Prozess abst\"{u}rzen.
- \item \textit{VSProcessRecoverEvent}: Dieses Ereignis l\"{a}sst den dazugeh\"{o}rigen Prozess wiederbeleben.
+ \item \textit{VSProcessCrashEvent}: Dieses Ereignis lässt den dazugehörigen Prozess abstürzen.
+ \item \textit{VSProcessRecoverEvent}: Dieses Ereignis lässt den dazugehörigen Prozess wiederbeleben.
\end{itemize}
- \item \textit{events.internal}: In diesem Paket befinden sich alle Ereignisse, die vom Simulator intern verwendet werden. Bevor der Simulator von diesen Ereignissen gebrauch machen kann, muss er vorher einige Spezialbehandlungen durchf\"{u}hren.
+ \item \textit{events.internal}: In diesem Paket befinden sich alle Ereignisse, die vom Simulator intern verwendet werden. Bevor der Simulator von diesen Ereignissen Gebrauch machen kann, muss er vorher einige Spezialbehandlungen durchführen.
\begin{itemize}
- \item \textit{VSAbstractInternalEvent}: Diese Klasse stellt weitere Methoden zur Verf\"{u}gung, die von allen internen Ereignissen ben\"{o}tigt werden. Derzeit betrifft dies nur Methoden zur Serialisierung der gegebenen Objekte. Auf die Serialisierung (Abspeichern/Laden) von Simulationen wird sp\"{a}ter noch genauer eingegangen.
- \item \textit{VSMessageReceiveEvent}: Diese Klasse wird f\"{u}r die Ankunft einer Nachricht bei einem Empf\"{a}ngerprozess ben\"{o}tigt. Sie kapselt die eigentliche Nachricht und \"{u}berpr\"{u}ft, ob der Empf\"{a}ngerprozess das zur Nachricht dazugeh\"{o}rige Protokoll versteht. Diese Klasse \"{u}berpr\"{u}ft auch die Simulationseinstellung ``Nur relevante Nachrichten anzeigen'' und entscheidet, ob die Nachricht nach Eintreffen in der Visualisierung und im Loggfenster ber\"{u}cksichtigt werden soll oder nicht.
- \item \textit{VSProtocolEvent}: Diese Klasse implementiert gleichzeitig vier verschiedene Ereignisse: Das Aktivieren/Deaktivieren eines Servers/Clients eines gegebenen Protokolls. Der Ereigniseditor berechnet anhand der verf\"{u}gbaren Protokolle automatisch alle m\"{o}glichen Kombinationen und bietet sie dem Anwender in seiner Auswahl an. F\"{u}r alle dieser vier Ereignisse wird jeweils ein Objekt von \textit{VSProtocolEvent} verwendet, jedoch mit jeweils anderen Attributwerten.
- \item \textit{VSProtocolScheduleEvent}: Diese Klasse wird f\"{u}r die Wecker-Ereignisse ben\"{o}tigt. Wecker-Ereignisse k\"{o}nnen nur von Protokollen (mehr dazu sp\"{a}ter) erstellt werden. \textit{VSProtocolScheduleEvent} besitzt eine Referenz auf das gegebene Protokoll und ruft bei Ereigniseintrittszeit entweder die Methode \textit{onServerScheduleStart} bei einem Server- oder \textit{onClientScheduleStart} bei einem Clientprotokoll auf.
+ \item \textit{VSAbstractInternalEvent}: Diese Klasse stellt weitere Methoden zur Verfügung, die von allen internen Ereignissen benötigt werden. Derzeit betrifft dies nur Methoden zur Serialisierung der gegebenen Objekte. Auf die Serialisierung (Abspeichern/Laden) von Simulationen wird später noch genauer eingegangen.
+ \item \textit{VSMessageReceiveEvent}: Diese Klasse wird für die Ankunft einer Nachricht bei einem Empfangsprozess benötigt. Sie kapselt die eigentliche Nachricht und überprüft, ob der Empfangsprozess das zur Nachricht dazugehörige Protokoll versteht. Diese Klasse überprüft auch die Simulationseinstellung ``Nur relevante Nachrichten anzeigen'' und entscheidet, ob die Nachricht nach Eintreffen in der Visualisierung und im Loggfenster berücksichtigt werden soll oder nicht.
+ \item \textit{VSProtocolEvent}: Diese Klasse implementiert gleichzeitig vier verschiedene Ereignisse: Das Aktivieren/Deaktivieren eines Servers/Clients eines gegebenen Protokolls. Der Ereigniseditor berechnet anhand der verfügbaren Protokolle automatisch alle möglichen Kombinationen und bietet sie dem Anwender in seiner Auswahl an. Für alle dieser vier Ereignisse wird jeweils ein Objekt von \textit{VSProtocolEvent} verwendet, jedoch mit jeweils anderen Attributwerten.
+ \item \textit{VSProtocolScheduleEvent}: Diese Klasse wird für die Wecker-Ereignisse benötigt. Wecker-Ereignisse können nur von Protokollen (mehr dazu später) erstellt werden. \textit{VSProtocolScheduleEvent} besitzt eine Referenz auf das gegebene Protokoll und ruft bei Ereigniseintrittszeit entweder die Methode \textit{onServerScheduleStart} bei einem Server- oder \textit{onClientScheduleStart} bei einem Clientprotokoll auf.
\end{itemize}
- \item \textit{protocols.implementations}: In diesem Paket befinden sich alle Protokollimplementierung. Jedes Protokoll besitzt hier seine eigene Klasse. Alle Protokolle erben hierbei von der auf Abbildung \ref{fig:PackageEvents} zu sehenden Klasse \textit{protocols.VSAbstractProtocol}. Da \textit{protocols.VSAbstractProtocol} von \textit{events.VSAbstractEvent} erbt, kann ein Protokollobjekt auch als Ereignis eingesetzt werden. Ein solches Ereignis ruft bei Eintritt entweder die Methode \textit{onServerStart} oder die Methode \textit{onClientStart} des Protokolls auf, was einer Server- beziehungsweise einer Clientanfrage entspricht. Die Implementierung von Protokollen wird sp\"{a}ter genauer behandelt.
+ \item \textit{protocols.implementations}: In diesem Paket befinden sich alle Protokollimplementierung. Jedes Protokoll besitzt hier seine eigene Klasse. Alle Protokolle erben hierbei von der auf Abbildung \ref{fig:PackageEvents} zu sehenden Klasse \textit{protocols.VSAbstractProtocol}. Da \textit{protocols.VSAbstractProtocol} von \textit{events.VSAbstractEvent} erbt, kann ein Protokollobjekt auch als Ereignis eingesetzt werden. Ein solches Ereignis ruft bei Eintritt entweder die Methode \textit{onServerStart} oder die Methode \textit{onClientStart} des Protokolls auf, was einer Server- beziehungsweise einer Clientanfrage entspricht. Die Implementierung von Protokollen wird später genauer behandelt.
\end{enumerate}
-Alle Ereignisse, die das Interface \textit{VSCopyableEvent} implementieren, k\"{o}nnen vom Anwender im Ereigniseditor mit einem Rechtsklick kopiert werden und m\"{u}ssen die Methode \textit{initCopy(VSAbstractEvent copy)} implementieren. Dort werden dann alle relevanten Attribute in das neue Ereignis \textit{copy} kopiert.
+Alle Ereignisse, die das Interface \textit{VSCopyableEvent} implementieren, können vom Anwender im Ereigniseditor mit einem Rechtsklick kopiert werden und müssen die Methode \textit{initCopy(VSAbstractEvent copy)} implementieren. Dort werden dann alle relevanten Attribute in das neue Ereignis \textit{copy} kopiert.
-Alle Ereignisklassen erweitern die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEvent} und m\"{u}ssen folgende abstrakten Methoden implementieren:
+Alle Ereignisklassen erweitern die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEvent} und müssen folgende abstrakten Methoden implementieren:
\begin{itemize}
- \item \textit{abstract public void onInit()}: Bevor ein Ereignisobjekt vom Simulator verwendet werden kann, muß es initialisiert werden. Je nach Ereignis k\"{o}nnen hier verschiedene Werte initialisiert werden. Diese Methode wird pro Ereignisobjekt nach Erstellung nur ein einziges Mal ausgef\"{u}hrt.
- \item \textit{abstract public void onStart()}: Diese Methode wird jedes Mal ausgef\"{u}hrt, wenn das Ereignis eintritt. Sie stellt somit das Kernst\"{u}ck eines Ereignisses dar.
+ \item \textit{abstract public void onInit()}: Bevor ein Ereignisobjekt vom Simulator verwendet werden kann, muß es initialisiert werden. Je nach Ereignis können hier verschiedene Werte initialisiert werden. Diese Methode wird pro Ereignisobjekt nach Erstellung nur ein einziges Mal ausgeführt.
+ \item \textit{abstract public void onStart()}: Diese Methode wird jedes Mal ausgeführt, wenn das Ereignis eintritt. Sie stellt somit das Kernstück eines Ereignisses dar.
\end{itemize}
Des Weiteren werden folgende nicht-abstrakte Methoden von \textit{VSAbstractEvent} vererbt:
\begin{itemize}
\item \textit{public void logg(String message)}: Diese Methode schreibt eine Loggnachricht in das Simulationsloggfenster.
- \item \textit{public VSAbstractEvent getCopy()}: Diese Methode erstellt vom aktuellen Ereignis eine Kopie, worauf eine Referenz zur\"{u}ckgegeben wird. Alle Ereignisse die kopiert werden k\"{o}nnen m\"{u}ssen ebenso das Interface \textit{VSCopyableEvent} implementieren. Wenn ein Ereignis dies nicht tut und \textit{getCopy()} aufgerufen wird, dann wird von Java die Ausnahme \textit{exceptions.VSEventNotCopyable} geworfen.
+ \item \textit{public VSAbstractEvent getCopy()}: Diese Methode erstellt vom aktuellen Ereignis eine Kopie, worauf eine Referenz zurückgegeben wird. Alle Ereignisse die kopiert werden können müssen ebenso das Interface \textit{VSCopyableEvent} implementieren. Wenn ein Ereignis dies nicht tut und \textit{getCopy()} aufgerufen wird, dann wird von Java die Ausnahme \textit{exceptions.VSEventNotCopyable} geworfen.
\item \textit{public VSAbstractEvent getCopy(VSInternalProcess process)}: Diese Methode erstellt vom aktuellen Ereignis ebenfalls eine Kopie, jedoch mit dem Unterschied, dass das Ereignis einem anderen Prozess zugewiesen wird.
\end{itemize}
-Jede Ereiginsklasse hat außerdem Zugriff auf folgende Attribute, die von \textit{VSAbstractEvent} vererbt werden:
+Jede Ereignisklasse hat außerdem Zugriff auf folgende Attribute, die von \textit{VSAbstractEvent} vererbt werden:
\begin{itemize}
- \item \textit{protected VSPrefs prefs}: Eine Referenz auf das Simulationseinstellungsobjekt. Hier\"{u}ber lassen sich alle Simulationseinstellungen beziehen.
+ \item \textit{protected VSPrefs prefs}: Eine Referenz auf das Simulationseinstellungsobjekt. Hierüber lassen sich alle Simulationseinstellungen beziehen.
\item \textit{protected VSAbstractProcess process}: Eine Referenz auf das Prozessobjekt des jeweiligen Prozesses, auf welches das Ereignis angewendet wird.
\end{itemize}
-Da \textit{VSAbstractEvent} die Klasse \textit{VSSerializablePrefs} erweitert, k\"{o}nnen alle Ereignisse mit allen ihren Variablen serialisiert werden. Hierauf wird sp\"{a}ter nochmal eingegangen.
+Da \textit{VSAbstractEvent} die Klasse \textit{VSSerializablePrefs} erweitert, können alle Ereignisse mit allen ihren Variablen serialisiert werden. Hierauf wird später nochmal eingegangen.
\subsection{Beispielimplementierung eines Ereignisses}
-Im Folgenden wird als Beispiel die Implementierung des Prozessabsturzereignisses \textit{VSProcessCrashEvent} behandelt. Da die dazugeh\"{o}rige Klasse keine Attribute besitzt, verbleibt hier auch die \textit{initCopy}-Methode mit leerem Rumpf. Jede Ereignisklasse muss in \textit{onInit()} mit \textit{setClassname} den eigenen Klassennamen mitteilen. In \textit{onStart()} wird das eigentliche Ereignis ausgef\"{u}hrt. Hier wird obligatorisch \"{u}berpr\"{u}ft, ob der Prozess bereits abgest\"{u}rzt (hier eigentlich nicht Notwendig, verbessert aber die Lesbarkeit der Logik) ist und gegebenenfalls wird der Prozess dann zum Absturz bewegt.
+Im Folgenden wird als Beispiel die Implementierung des Prozessabsturzereignisses \textit{VSProcessCrashEvent} behandelt. Da die dazugehörige Klasse keine Attribute besitzt, verbleibt hier auch die \textit{initCopy}-Methode mit leerem Rumpf. Jede Ereignisklasse muss in \textit{onInit()} mit \textit{setClassname} den eigenen Klassennamen mitteilen. In \textit{onStart()} wird das eigentliche Ereignis ausgeführt. Hier wird obligatorisch überprüft, ob der Prozess bereits abgestürzt (hier eigentlich nicht Notwendig, verbessert aber die Lesbarkeit der Logik) ist und gegebenenfalls wird der Prozess dann zum Absturz bewegt.
-Der Task-Manager \"{u}berpr\"{u}ft bereits, ob der Prozess abgest\"{u}rzt ist oder nicht, d.h. ein Ereignis wird bei einem abgest\"{u}rztem Prozess gar nicht erst ausgef\"{u}hrt. Die einzige Ausnahme bildet ein Wiederbelebungsereignis (\text{VSProcessRecover}), welches vom Task-Manager ausgef\"{u}hrt wird, auch wenn der Prozess abgest\"{u}rzt ist. Mit \textit{logg} wird eine Nachricht (die \"{u}ber \textit{prefs} bezogen wird) in das Loggfenster geschrieben.
+Der Task-Manager überprüft bereits, ob der Prozess abgestürzt ist oder nicht, d.h. ein Ereignis wird bei einem abgestürztem Prozess gar nicht erst ausgeführt. Die einzige Ausnahme bildet ein Wiederbelebungsereignis (\text{VSProcessRecover}), welches vom Task-Manager ausgeführt wird, auch wenn der Prozess abgestürzt ist. Mit \textit{logg} wird eine Nachricht (die über \textit{prefs} bezogen wird) in das Loggfenster geschrieben.
\begin{code}
package events.implementations;
@@ -198,7 +198,7 @@ extends VSAbstractEvent implements VSCopyableEvent { }
\end{code}
-In der Datei \textit{events/VSRegisteredEvents.java} muss in der \textit{init}-Methode f\"{u}r jedes programmierbare Ereignis ein Eintrag existieren. Die \textit{init}-Methode wird einmal beim Starten des Simulators ausgef\"{u}hrt:
+In der Datei \textit{events/VSRegisteredEvents.java} muss in der \textit{init}-Methode für jedes programmierbare Ereignis ein Eintrag existieren. Die \textit{init}-Methode wird einmal beim Starten des Simulators ausgeführt:
\begin{code}
public static void init(VSPrefs prefs_) {
@@ -219,7 +219,7 @@ Als Resultat kann das Prozessabsturzereignis nach Belieben via GUI programmieren \subsection{Funktionsweise}
-Das Paket \textit{core.time} auf Abbildung \ref{fig:PackageCoreTime} stellt lediglich die Klassen f\"{u}r die Vektor- und Lamportzeitstempel zur Verf\"{u}gung. F\"{u}r die normale lokale Prozesszeit wird aus Performancegr\"{u}nden keine eigene Klasse, sondern ein einfaches \textit{long}-Attribut des Prozessobjektes verwendet.
+Das Paket \textit{core.time} auf Abbildung \ref{fig:PackageCoreTime} stellt lediglich die Klassen für die Vektor- und Lamportzeitstempel zur Verfügung. Für die normale lokale Prozesszeit wird aus Performancegründen keine eigene Klasse, sondern ein einfaches \textit{long}-Attribut des Prozessobjektes verwendet.
\begin{figure}[h]
\centering
@@ -228,9 +228,9 @@ Das Paket \textit{core.time} auf Abbildung \ref{fig:PackageCoreTime} stellt ledi \label{fig:PackageCoreTime}
\end{figure}
-Auf Abbildung \ref{fig:PackageCore} ist stark vereinfacht das Paket \textit{core} dargestellt. F\"{u}r jedes auszuf\"{u}hrendes Ereignis wird eine Instanz von \textit{VSTask} ben\"{o}tigt, welche die Ereigniseintrittszeit als Attribut abgespeichert hat sowie eine Referenz auf das Objekt des auszuf\"{u}hrenden Ereignisses (\textit{VSAbstractEvent}) und dem Prozessobjekt besitzt. Geplante \textit{VSTask}-Instanzen werden f\"{u}r eine sp\"{a}tere Ausf\"{u}hrung dem Task-Manager \"{u}bergeben.
+Auf Abbildung \ref{fig:PackageCore} ist stark vereinfacht das Paket \textit{core} dargestellt. Für jedes auszuführendes Ereignis wird eine Instanz von \textit{VSTask} benötigt, welche die Ereigniseintrittszeit als Attribut abgespeichert hat sowie eine Referenz auf das Objekt des auszuführenden Ereignisses (\textit{VSAbstractEvent}) und dem Prozessobjekt besitzt. Geplante \textit{VSTask}-Instanzen werden für eine spätere Ausführung dem Task-Manager übergeben.
-Die Kapselung eines \textit{VSAbstractEvent}-Objektes in einem \textit{VSTask}-Objekt erlaubt es, dass die selbe \textit{VSAbstractEvent}-Instanz mehrmals auf einmal im Task-Manager geplant werden kann. Ohne dieser Kapselung g\"{a}be es f\"{u}r jedes Ereignis lediglich nur eine einzige m\"{o}gliche Eintrittszeit. Von dieser M\"{o}glichkeit wird zum Beispiel bei den Server- und Clientanfragen eines Protokollobjektes Gebrauch gemacht. F\"{u}r jedes Protokoll kann der Anwender in einer Simulation beliebig viele Anfragen programmieren, wobei f\"{u}r jede Anfrage stets das selbe Protokollobjekt als Ereignis verwendet wird.
+Die Kapselung eines \textit{VSAbstractEvent}-Objektes in einem \textit{VSTask}-Objekt erlaubt es, dass die selbe \textit{VSAbstractEvent}-Instanz mehrmals auf einmal im Task-Manager geplant werden kann. Ohne dieser Kapselung gäbe es für jedes Ereignis lediglich nur eine einzige mögliche Eintrittszeit. Von dieser Möglichkeit wird zum Beispiel bei den Server- und Clientanfragen eines Protokollobjektes Gebrauch gemacht. Für jedes Protokoll kann der Anwender in einer Simulation beliebig viele Anfragen programmieren, wobei für jede Anfrage stets das selbe Protokollobjekt als Ereignis verwendet wird.
\begin{figure}[h]
\centering
@@ -239,11 +239,11 @@ Die Kapselung eines \textit{VSAbstractEvent}-Objektes in einem \textit{VSTask}-O \label{fig:PackageCore}
\end{figure}
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